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Das EEG 2012 ist in Vorbereitung und wird aller Voraussicht nach bereits im Juli endgültig beschlossen. Für den Bereich der Pflanzenöl BHKWs sehen dort die Zukunftsperspektiven sehr schlecht aus, da diese zukünftig keine Förderung mehr erhalten sollen, obwohl diese für eine bedarfsgerechte Stromversorgung dringend benötigt werden. Bestandsanlagen können nach jetziger Vorgabe mit den bestehenden Kondiditonen weiterbetrieben werden.

Die wesentliche Begründung dafür ist vom Bundesumweltministerium, daß Pflanzenöl nicht nachhaltig angebaut wird. Diese Vorstellung ist für uns absolut unverständlich, da wir die einzig Branche im Bereich der erneuerbaren Energien sind, welche nachgewiesener Maßen nachhaltig produzieren.

Für die industrielle und lebensmitteltechnische Verwertung von Palmöl reicht den wichtigen Marktpartnern der RSPO Standard voll und ganz (FAZ Artikel vom 06.06.11
).

Zur Erfüllung der Anforderungen der Biokraftstoffnachhaltigkeitsverordnung (BioKraft-NachV) bedarf es immerhin des deutlich strenger formulierten Standards der ISCC-Zertifierung. Doch für den Betrieb von Pflanzenöl Blockheizkraftwerken (BHKWs), für den der Gesetzgeber die BioStrom-NachV in 2010 erlassen hat und die sich von der BioKraft-NachV nicht einmal wesentlich unterscheidet (außer des sie mehr Kriterien brücksichtigt), sollen ab 2012 diese harten ISCC-Kriterien nicht mehr ausreichen.

Nachhaltig ist also doch nicht immer nachhaltig!?!?!

Jedenfalls sehen es so die Augen des Gesetzgebers und/oder der Verfasser des neuen EEG Entwurfs 2012. Diese Willkür ist schlichtweg erstaunlich und in extremer Weise Ressourcen vernichtend - sie macht uns BHKW Betreiber fassungslos und einfach nur wütend.



Der Fachverband für alle Betreiber von Blockheizkraftwerken mit Pflanzenöl, insbesondere Palmöl, als Brennstoff.


Verbandsadresse:

Fachverband Pflanzenöl KWK-Anlagen e. V:
Dr.-Apke-Straße 6
26219 Bösel

Tel.: 04494-91019
Fax: 04494-921047
eMail: siehe Kontaktformular